MTV feiert wieder ein rauschendes Faschingsfest

Der Fasching hat beim MTV bereits eine lange Tradition und so hatte der Sportverein auch in diesem Jahr wieder ein zünftiges Fest mit eigenem Programm organisiert. Zum nun schon 6ten Mal hatte der MTV zum Fasching in die Turnhalle eingeladen. Hierzu hatten zahlreiche Helfer die Turnhalle an zwei Abenden mit bunten Fallschirmen, Tarnnetzen, Girlanden, Luftballons, Luftschlangen und Lichterketten geschmückt und für ein tolles Ambiente gesorgt. Der Fußboden wurde wieder mit Schutzmatten ausgelegt. Auch Tische und Stühle, sowie mehrere Tresen mussten herangeschafft und aufgebaut werden.

Der offizielle Teil begann schon am Freitagabend mit der öffentlichen Generalprobe, zu der bereits rund 80 Besucher begrüßt werden konnten, die sich schon mal ein Bild machen konnten und sich an den Aufführungen amüsierten.

Der Sonnabendnachmittag gehörte dann den Kindern. Beim Kinderfasching konnten rund 60 Kinder gezählt werden, die von zahlreichen Eltern und Verwandten begleitet wurden. Als Animateurin sorgte Nesrin Grünau dafür, dass sich die Kinder bei verschiedenen Spielen, bei Tanz und Musik, oder einfach beim Herumtollen amüsierten. Am Verkaufstresen konnten sich die Kiddies mit „Naschies“ und Getränken eindeckten, während sich die Erwachsenen Kaffee und Kuchen schmecken ließen und dem bunten Treiben zusahen. Ein herzlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang den Spendern der leckeren Kuchen sowie an Marga Behrens, Elke Tassemeier, Henrieke Rahn und Tjark Friedrichsen für die nette Bewirtung der Gäste.

Am Abend startete dann pünktlich und traditionsgemäß um 20.11 Uhr der Fasching für die Erwachsenen. Gut 180 Besucher, davon viele in tollen und phantasievollen Kostümen, sorgten für eine gut gefüllte Turnhalle, obwohl die Besucherzahlen der letzten Jahre damit nicht erreicht werden konnte.

Als Moderator führte wiederum Hark Jensen durch das Programm. Er kündigte jeden Programmpunkt mit einem dreifachen „MTV-Helau“ und kurzen und treffenden Versen in Reimform an. Unterstützt wurde er von seinen jungen und hübschen Assistentinnen Jette und Jule, die sich in den Vereinsfarben „Rot-Weiß“ präsentierten und dafür sorgten, dass alle Akteure – wie gewohnt – den „MTV-Sektorden am Bande“ für ihren Auftritt erhielten.

Moderator mit Assistentinnen

Zum Auftakt wurde der Sketch „Das Telefongespräch“ aufgeführt. Die Frau von Rechtsanwalt Enders (Walter Junker) ist im Krankenhaus operiert worden und er will sich nun per Telefon nach ihrem Zustand erkundigen. Anfangs klappt die Verbindung auch, doch aufgrund einer technischen Störung landet er plötzlich und unvermutet bei Automechaniker Nicki (Oliver Rieper), der wiederum davon ausgeht, dass sich der Anrufer nach der Reparatur seines Autos erkundigen will. Es entwickelt sich dann ein Gespräch voller Irritationen und Missverständnissen, gespickt mit vielen Kalauern.

Der zweite Beitrag bestand aus zwei geteilten Sketchen, dargeboten von dem „Erklärbär“ (Thies Billgow) und seiner Moderatorin (Henrieke Rahn). Im ersten Teil ging es um die Erderwärmung (Glöbelwörming), die zwar viele Nachteile hat, aber offensichtlich auch viele positive Aspekte. Im zweiten Teil hatte der „Erklärbär“ dann viele lustige Ideen zum Thema „Allergien“.

In einem weiteren Beitrag ging es dann um ein selbst geschriebenes Stück, das ebenfalls in zwei Akten aufgeführt wurde. Es handelt sich dabei um eine Fortsetzung eines Beitrags vom vergangenen Jahr. Die neu gegründete Firma um Chef Dr. Kackawer (Lasse Thomsen) ruft seine Mitarbeiter, die Herren Böhrens (Michael Burchardt), Reeper (Benni Burchardt) und Traghelmer (Jan Asmus), sowie Frau Rammelfick (Kai Behrens) und Frau Chantalle (Tim Rahn) zu einer Konferenz zusammen, um eine Werbekampagne zu starten. Dann wird der Chef jedoch daran erinnert, dass er noch eine erotische E-Mail an seine Frau schicken wollte, die dann auch gemeinsam „erarbeitet“ wird und fast zwangsläufig ein Ergebnis mit sich brachte, dass doch recht vulgär klang und an dieser Stelle nicht ganz druckreif ist.

Im zweiten Teil dieses Beitrags ging es dann in der Firmenkonferenz um das Thema „Mobbing“, aber nicht – wie zu vermuten – um zu viel, sondern um zu wenig Mobbing. Chef Dr. Kackawer beklagt sich, dass seine Mitarbeiter viel zu brav und züchtig miteinander umgehen und er dadurch schon zum Gespött in der Branche geworden ist. Er hört sich die Ideen seiner Mitarbeiter an und gibt zahlreiche Tipps, wie künftig mehr Mobbing gelebt werden kann. Das hat jedoch zur Folge, dass einer nach dem anderen seinen Job kündigt und der Chef allein dasteht.

 

Die-Firmenkonferenz

Den stimmungsvollen Abschluss des Programms bildete dann das MTV-Männerballett mit einem „Synchron-Wasserballett“. Sieben Männer aus den Reihen der MTV-Fußballer (Jan Asmus, Lars Asmus, Timo Benker, Jannes Ehlers, Jannik Ruge, Niklas Ruge, Enno Schacht) hatte zu stimmungsvoller Musik eine tolle Choreografie einstudiert, die natürlich nicht um eine Zugabe herum kamen. Großer Applaus war der verdiente Lohn für diesen Beitrag.

 

Das-Sychron-Wasserballett

Zum Abschluss des Programms erhielten dann auch die beiden Assistentinnen Jette und Jule ihren MTV-Sektorden vom Moderator Hark überreicht und dieser bat dann noch einmal alle Akteure und zum stimmungsvollen MTV-Song „Ein Hoch auf den MTV“ auf die Bühne.

Die besten Kostüme wurden in diesem Jahr auch wieder prämiert und einmal mehr hatte die Jury bei vielen tollen Ideen die Qual der Wahl. Schließlich wurde folgende Reihenfolge festgelegt:

  1. Platz: „Jelly Belly“  (Janine Lühr, Inga Meyer, Carina Walter, Ines Sadrinna, Inke Röthel, Janina GertzPlatz: „Die Hexen“
  2. Platz: "Die Hexen"
  3. Platz: "Die Schnecken"

1.-Platz-Jellx-Belly

Zum guten Gelingen und zur tollen Stimmung trug in diesem Jahr auch wieder die Disco „Last Adventure“ mit Achim Davids am Mikro bei. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass das Fest erst in den Morgenstunden zu Ende ging.

Der MTV konnte schließlich trotz der etwas geringeren Resonanz am Abend ein positives Fazit ziehen und möchte sich bei den fleißigen Helfern und Akteuren sowie beim Festausschuss für Organisation und Durchführung bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an die „Crew vom Ausschank“, die dafür sorgten, dass keiner durstig nach Hause gehen musste und an das Team von der „Bruzzelköök“ für die leckeren Laflutes.

gez. Sönke Clausen
Sport- und Pressewart